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Unser Gehirn wiederholt grundsätzlich Aktivitäten, für die es belohnt wird. Das kannst du nutzen, um deine innere Lernbarriere zu überkommen oder dein Gehirn sogar darauf zu programmieren, gerne zu lernen.

Hallo, mein Name ist Maike und mein Team und ich haben die Mission, dir zum Lernerfolg zu helfen. In diesem Artikel beschreibe ich dir, wie ich Lernen durch Belohnungen zu einer Gewohnheit mache, sodass es fast wie von alleine geht.

Das Belohnungszentrum im Gehirn schüttet Dopamin aus, um deinem Körper zu signalisieren, dass er etwas gut gemacht hat und dieses Verhalten wiederholenswert ist. Ein bestimmtes Verhalten basiert immer auf vier Schritten: dem Auslösereiz, dem Bedürfnis, der Aktivität (also in unserem Fall dem Lernen) und der Belohnung. Die Belohnung ist einer der wichtigsten Bestandteile und wird häufig außer Acht gelassen. Unser Gehirn ist aber darauf programmiert, ausschließlich Verhalten zu wiederholen, die belohnt werden. Belohne dich also selbst nach dem Lernen.
Gibt es Beispiele, wo mit Belohnungen gearbeitet wird? Sicherlich viele, mir fällt gerade eines in Bezug auf Haustiere ein. Denken wir kurz einmal an einen Hund. Wenn ich einem Hund einen Trick beibringen möchte, dann hat das Herrchen immer ein Leckerli dabei, um dem Hund zu zeigen, dass er den Trick gut gemacht hat. Das ist gleichzeitig simpel und so effektiv, dass das jeder weiß.
Wieso machen wir das also nicht bei uns selbst genau so? Wenn du etwas gut gemacht hast, dann belohne dein Gehirn dafür. Ganz gleich, ob du z.B. eine schwierige Aufgabe gelöst oder für 10 Minuten konzentriert gelernt hast – solange es ein wünschenswertes Verhalten ist, belohne dich selbst dafür. Das mit dem Hund war vielleicht eine seltsame Analogie, aber ich hoffe, so war es nachvollziehbar.

Wie sieht das dann konkret aus? Ich esse in der Prüfungsphase ja wohl keine Hunde-Leckerlis. Wenn ich für eine Prüfung lerne und gerne ein YouTube-Video anschauen möchte, dann nehme ich z.B. dieses Video als Belohnung. Ich lerne erst 20 Minuten und schaue danach das Video als Belohnung an. Das geht selbstverständlich auch mit anderen Dingen, z.B. Snacks oder einer Kaffepause. Der Punkt ist, dass mein Gehirn Lernen mit einer Belohnung verbindet und nach einigen Wiederholungen sogar lernen möchte. Es ist erstaunlich, wie kleine Veränderungen eine so positive Auswirkung auf das Lernverhalten haben. Womit wirst du dich selbst belohnen?

Ich hoffe, der Artikel hat dir gefallen und weitergeholfen.
Viel Erfolg beim Lernen!

Deine Maike

Weitere Literatur: How we learn, Benedict Carey – Atomic Habits, James Clear

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